Malea Birke • Homöopathie

"Sie müssen nicht an Homöopathie glauben, damit ich Sie behandeln kann..."

Die Homöopathie betrachtet Krankheit an individuellen Symptomen im Geist, Körper und Gemüt. Für den Homöopathen gilt: Kein Schnupfen gleicht dem anderen. Wann tritt er auf? Was bessert? Was verschlechtert? Welche Farbe hat der Rotz? Das genaue Beobachten ist der Homöopathie eigen. Es werden detaillierte Fragen gestellt. Wozu?

Die Aufgabe des Homöopathen ist es, das individuelle Krankheitsmuster zu erkennen und es in ein homöopathisches Mittel zu übersetzen. Dafür braucht er viele Informationen der Wahrnehmung und der Symptomatik auf verschiedenen Ebenen des Menschens.

Der Arzt Dr. Samuel Hahnemann beobachtete vor mehr als 200 Jahren, was im gesunden Zustand krank macht, heilt im kranken Zustand. Das Ähnlichkeitsprinzip wurde formuliert. Sein erster Selbstversuch entstand mit dem Gelben Chinarindenbaum. Die Rinde war bekannt, kranken Malaria-Patienten zu helfen. Er entdeckte, dass die Rinde bei einem gesunden Menschen aber Malaria-Symptome auslöste. Viele hundert Substanzen wurden so untersucht und deren Symptome aufgeschrieben. Diese seit Jahrhunderten gesammelten Beschreibungen kommen uns heute sehr zu gute. Immer noch finden so genannte Arzneimittelprüfungen statt, um Indikationen zu beschreiben.

Die Wirkung der Homöopathie ist nach wie vor noch nicht geklärt. Grundlage der Behandlung ist experimentelle Beobachtung. Es wird kein Heilmittel verwendet, solange es nicht auf seine Wirkung am gesunden Menschen geprüft wurde. Möglicherweise werden immer feinere Messmethoden helfen, den Mechanismus aufzuklären.

Ein Ziel der Behandlung ist schnell, dauerhaft und sanft zu heilen. Das ist der Grund, warum die Mittel nach einem besonderen Verfahren hergestellt werden, dass Potenzierung heißt. Dieses Verfahren dient dazu, Nebeneffekte und Erstverschlimmerungen möglichst zu reduzieren. Die Mittel werden in flüssiger oder festen Form als Globuli (weiße Kügelchen) verabreicht.

Besonderheiten der Homöopathie ist die Heilung in umgekehrt zeitlicher Folge. Das heißt, während der Behandlung wird der Körper stark genug, um Symptome auszukurieren, die vorher nicht ausheilten.

Behandlungsverlauf

In der Erstanamnese schildern Sie mir Ihre Beschwerden, um das richtige Heilmittel für Sie zu finden. Bitte bringen Sie Ihren familiären Stammbaum mit Vorerkrankungen mit. Dies hilft mir, den Heilungsverlauf abzuschätzen.

In der Folgeanamnese wird die Mittelwirkung ausgewertet. Abhängig von der Tiefe der Pathologie können weitere Termine folgen.

Allopathische Medikamente sollten weiter genommen werden. Sie dürfen nur in enger Absprache mit Ihrem Hausarzt reduziert oder weggelassen werden. Dies wird in jedem individuellen Fall besprochen. Sie sind kein generelles Hindernis für eine erfolgreiche homöopathische Behandlung.

Eine erfolgreiche Behandlung ist von Geduld und Eigenverantwortung abhängig, um den höchsten Nutzen aus einer  Behandlung zu erzielen.

Weiteres erläutere ich gern in einem kostenlosen Kennenlernengespräch.

Eins aber noch: Eine Heilpraktikerin darf erst arbeiten, wenn sie staatlich zugelassen ist. Neben Heilpraktikern ist es Ärzten und Hebammen gestattet, homöopathisch zu arbeiten. Ebenfalls gilt, dass bestimmte akute Krankheiten nicht durch Heilpraktiker behandelt werden dürfen.